Wenn Spaziergänge mehr Kraft kosten als sie geben

Ein Spaziergang, wie er sein sollte: entspannt, locker, stressfrei.
Du gehst nicht gern raus.
Nicht, weil du keine Lust hast – sondern weil jeder Spaziergang anstrengend ist.
Dein Hund zieht an der Leine.
Begegnungen mit anderen Hunden kosten Nerven.
Du bist ständig wachsam, ständig in Spannung.
Vielleicht hast du schon viel probiert.
Tipps, Methoden, Trainingseinheiten.
Kurzzeitig besser – dann wieder wie zuvor.
Und irgendwo bleibt das Gefühl:
So sollte das eigentlich nicht sein.
Ziehen an der Leine ist selten das eigentliche Problem
Die Leine ist der Ort, an dem sichtbar wird,
was im Alltag bereits schiefläuft.
Ein Hund zieht nicht, weil er ungehorsam ist.
Und auch nicht, weil er „es nicht gelernt hat“.
Er zieht, wenn ihm draußen keine verlässliche Orientierung angeboten wird.
Was Hunde draußen wirklich brauchen
Hunde orientieren sich nicht an Worten.
Sie orientieren sich an Verhalten.
An Menschen, die:
-
Entscheidungen treffen
-
Situationen einordnen
-
Verantwortung übernehmen
-
sozial klar auftreten
Was für uns selbstverständlich erscheint,
muss für den Hund verständlich und spürbar sein.
Fehlt dieses soziale Beziehungsangebot,
entsteht für den Hund ein Vakuum.
Und dieses Vakuum füllt er selbst.
Warum sich das ausgerechnet an der Leine zeigt
Die Leine zwingt Nähe.
Sie macht jede innere Unklarheit sofort sichtbar.
Draußen treffen Reize, Erwartungen und Spannung aufeinander.
Der Hund muss reagieren.
Also übernimmt er:
-
Tempo
-
Richtung
-
Aufmerksamkeit
-
Bewertung von Situationen
Nicht aus Dominanz.
Sondern weil niemand anderes diese Rolle für ihn nachvollziehbar ausfüllt.
Das Problem liegt nicht beim Hund
Wenn ein Hund an der Leine zieht,
zeigt das kein Trainingsdefizit.
Es zeigt, dass der Mensch seinem Hund
kein tragfähiges Beziehungsangebot macht,
an dem er sich orientieren kann.
Nicht aus bösem Willen.
Sondern weil diese Form sozialer Kompetenz
selten bewusst vermittelt oder gelernt wird.
Warum Onlinecoaching hier sinnvoll ist
Beziehungsangebote entstehen nicht durch Technik.
Nicht durch Leinenlänge oder Übungen.
Sie entstehen durch:
-
innere Haltung
-
Klarheit im eigenen Verhalten
-
saubere Entscheidungen
-
Verlässlichkeit im Alltag
Das sind keine Dinge, die man dem Hund „beibringt“.
Das sind Veränderungen beim Menschen.
Und genau diese lassen sich online präzise, ruhig und realistisch erarbeiten.
Worum es im Coaching tatsächlich geht
Nicht darum, deinem Hund etwas abzugewöhnen.
Nicht darum, ihn leinenführig zu „machen“.
Sondern darum:
-
deine Rolle für deinen Hund verständlich zu gestalten
-
soziale Verantwortung bewusst zu übernehmen
-
Situationen so zu führen, dass dein Hund sich orientieren kann
Leinenführigkeit entsteht dann nicht als Ziel,
sondern als Folge.
Für wen dieses Angebot gedacht ist
Dieses Onlinecoaching passt zu dir, wenn du:
-
bereit bist, Verantwortung zu übernehmen
-
verstehen willst, warum dein Hund so handelt
-
keine schnellen Lösungen suchst
-
Veränderung langfristig willst
Nicht passend ist es, wenn du:
-
nur eine Methode erwartest
-
den Hund „korrigieren“ lassen willst
-
dein eigenes Verhalten nicht hinterfragen möchtest
Wie der Einstieg aussieht
Bevor wir über Coaching sprechen, klären wir gemeinsam:
-
wo euer Problem wirklich liegt
-
was realistisch veränderbar ist
-
ob dieser Ansatz für dich und deinen Hund sinnvoll ist
Dafür gibt es ein
kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch.
40 Min.



