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Magazin: Blog2

Clickertraining 1: DIE BELOHNUNG

Aktualisiert: 26. Feb. 2021

Ein "Click!" ist ein Versprechen auf ein Leckerli. Beim Clickertraining sind Leckerlis also unverzichtbar. Dabei empfiehlt sich noch etwas Feintuning.


VIEL zu groß. Bild: Thomas Hauser

Was bei den meisten im Handel erhältlichen Leckerlis ins Auge springt, ist ihre enorme Größe. Wenn man einem kleinen Hund zwei bis drei Stück davon gibt, ist schnell eine Tagesration erreicht. Sie müssen das Material also zerkleinern. Auch bei großen Hunden ist es sinnvoll, die Leckerlis auf die Größe von Erbsen zu beschränken, der Hund möchte arbeiten, nicht kauen. Außerdem soll einem der Hund auch nicht die Haare vom Kopf fressen. Im Handel häufig anzutreffen sind diese kleinen Leckerlis in Knochenform. Die passen zwar von der Größe her, lassen aber qualitativ Wünsche offen.

Bei der Qualität der Leckerlis sollten Sie keinesfalls sparen. Wenn Sie trotzdem preisgünstig belohnen möchten, empfehle Ich Ihnen sich bei Hofer / Aldi umzuschauen, da stimmt die Qualität. Kaufen Sie am besten ein Packerl von jeder Sorte.

Zerkleinern Sie nun das Ergänzungsfutter in angemessene Stückchen:

Idealformat. Bild: Thomas Hauser

Es macht nichts, wenn Ihr Hund bei den Vorarbeiten anwesend ist, dabei lernt er Geduld.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Bild: Thomas Hauser

Mischen sie nun alles gründlich zusammen. Das Training ist für den Hund abwechslungsreicher, wenn er vorher nicht genau weiß, was er bekommt. Auf diesem Wirkungskreis basieren übrigens auch der einarmige Bandit und der Lohnsteuerausgleich.

Man weiß nie, was man bekommt! Bild: Thomas Hauser

Damit Ihr Hund, dem nun wahrscheinlich das Wasser im Maul zusammenrinnt, nicht leer ausgeht, lassen Sie ihn eine Kostprobe nehmen. Höflich erscheint es, dem Hund die Leckerlis unter das Maul zu halten. Viel mehr Spaß macht es dem Hund aber, wenn er sich die Leckerlis zusammensuchen muss. Nehmen Sie etwa ein Dutzend Leckerlis, streuen Sie sie in die Wiese und lassen Sie Ihren Hund suchen.


Bild: pixabay

Wenn Sie Ihr Hund nun fragend ansieht, kann der Grund dafür sein, dass er verlernt hat, routinemäßig seine Nase zu benutzen. Erleichtern Sie Ihm die Sache, indem Sie das Tier zunächst auf dem Teppichboden suchen lassen.


Obwohl Sie für den nächsten Teil der Serie über Clickertraining noch keinen Clicker brauchen werden, kann ich Ihnen schon versprechen, dass es trotzdem "Click" machen wird!

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